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28.11.2014 - Hörkolumne: Wenn's pfeift

10-15% aller Erwachsenen leiden unter lästigen Ohrgeräuschen, dem sogenannten Tinnitus. Die Ohren pfeifen, auch wenn’s gar nichts zu hören gibt: Nachts im Bett, im geschlossenen Büro oder im Ruheraum nach der Sauna.

Verständlich, dass das auf die Nerven geht. Genau das ist allerdings oft das Problem bei Tinnitus. Weil es eben so nervt, achtet man sich darauf, was wiederum das Pfeifen noch lauter, dominanter, lästiger erscheinen lässt.

Am besten ist es, ruhig Blut zu bewahren. Können Sie zum Beispiel nachts nicht einschlafen wegen dem Pfeifen, dann versuchen Sie es einmal mit Grossmutters Wecker, der so schön beruhigend vor sich hin tickt. Oder laden Sie sich eines der vielen gratis Tinnitus-Apps auf Ihr iPhone und betören Sie Ihre Ohren mit sanftem Meeresrauschen oder wohligem Knacken und Knistern eines Lagerfeuers. 

Sollte das alles nichts nützen, dann empfehle ich Ihnen einen Hörtest. Tinnitus tritt nämlich in vielen Fällen gemeinsam mit einem Hörverlust auf. Sogar in sehr vielen: Vier von fünf Tinnitus-Patienten haben auch einen Hörverlust.

Viele meiner Tinnitus-geplagten Kunden berichten, dass mit dem Tragen von Hörgeräten auch der Tinnitus in den Hintergrund getreten ist. Logisch! Warum sollen sich Ohren und Gehirn auf ein nerviges Pfeifen konzentrieren, wenn’s wieder Spannendes zu hören gibt?

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