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29.01.2017 - Hörkolumne: Tisch oder Fisch?

Haben Sie schon einmal einen professionellen Hörtest gemacht? Dann kennen Sie das: Man muss Zahlen und kurze Wörter nachsprechen. Die Zahlen werden einem ekelhaft leise dargeboten, denn das Ziel ist herauszufinden, bei welcher Lautstärke man gerade mal die Hälfte richtig versteht. Die Zahlen sind zum Glück schön lang, zum Beispiel «zweiundzwanzig» oder «achtundsechzig». So kann man sich die richtige Antwort zusammenreimen, selbst wenn man nicht ganz alles verstanden hat.

Schwieriger wird es, die kurzen Wörter richtig zu interpretieren. War das jetzt Tisch oder Fisch? Fluss oder Kuss?

Im Hörtest sind solche Unsicherheiten nicht so schlimm. Im täglichen Leben ist es allerdings sehr wohl entscheidend, ob das Gegenüber in einer gemütlichen Tafelrunde vom kleinen Fisch oder reinen Tisch spricht.

Ein intaktes Gehör vollbringt in akustisch schwierigen Situationen schier Unglaubliches. Es ist in der Lage, in einem lauten Restaurant die Stimme herauszufiltern, die wir verstehen möchten. Das funktioniert sogar bei Hintergrundmusik, wenn die Kellnerin mit dem Geschirr klappert oder der Barista die Milch für Ihren Cappuccino aufschäumt. Aber eben, dazu muss das Gehör absolut intakt sein. Bereits ab fünfzig lässt unser Hörsinn nach, und wir sind in solch schwierigen Situationen zunehmend verloren.

Dann ist es Zeit für Hörsysteme. Diese verfügen über verschiedene Tricks und Technologien, damit wir in jeder Situation den Tisch vom Fisch unterscheiden können.

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